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Direktbuchung mit Buchungsmaschine: weniger Provision, gleicher Gast
Eine Direktbuchung spart die Provision der Plattform. Übrig bleibt die Gebühr des Zahlungsdienstes. Die Seite braucht einen aktuellen Kalender, einen klaren Preis, Kartenzahlung und eine Bestätigung in derselben Minute. Der Channelmanager sperrt die Nacht auf den Portalen. Ohne diese Sperre entsteht eine Überbuchung, keine Ersparnis.
Die Provision ist der Posten, den kleine Häuser am lautesten nennen und am seltensten aus der eigenen Buchung herausrechnen. Eine Buchungsmaschine ist kein zweites Portal. Sie ist der Kalender und die Kasse Ihrer eigenen Seite.

Was von 1.000 Euro übrig bleibt
Bei einer Provision im Bereich von 15 Prozent bleiben von 1.000 Euro Zimmerumsatz etwa 850 Euro, bevor die Gebühr des Zahlungsdienstes der Plattform und die Ortstaxe abgehen. Die Ortstaxe ist ohnedies nicht Ihr Umsatz. Bei der Direktbuchung bleibt die Gebühr des Zahlungsdienstes, typischerweise ein kleiner einstelliger Prozentsatz plus ein Fixbetrag, je nach Vertrag mit Stripe. Den genauen Satz lesen Sie im Konto, nicht in einem Vergleichsartikel. Die Spanne zwischen Portal und eigener Seite ist auf einer teuren Jännerwoche in Ischgl größer als auf einer Nacht im November in Graz. Wie sich die einzelnen Kanäle unterscheiden, steht unter Provisionen.
Was die Maschine können muss
- Ein Kalender, der mit dem Channelmanager dieselbe Verfügbarkeit hat.
- Der Endpreis samt Ortstaxe, so wie es die Preisauszeichnung verlangt.
- Zahlung mit Karte, Anzahlung oder der ganze Betrag, bevor die Buchung fest ist.
- Eine Bestätigung und der Weg in den Online-Check-in.
- Stornoregeln, die Sie auch leben können, wenn im Tal Schlechtwetter ist.
Die Seite selbst muss gefunden werden. Suchbegriffe, die ein Gast aus Wien oder München tippt, sind ein eigenes Thema: Website und SEO.
Häufige Fragen
Darf der Direktpreis unter dem Booking-Preis liegen?
Die Parität steht in Ihrem Vertrag mit der Plattform, nicht im Gesetz. Viele Verträge haben die enge Preisparität gelockert, ein Unterbieten kann aber noch ein Vertragsbruch sein. Lesen Sie die Klausel, bevor Sie auf der eigenen Seite 10 Prozent abziehen. Ein Vorteil, der keine Preissenkung ist, etwa spätere kostenlose Stornierung oder ein inkludiertes Frühstück, ist oft der sauberere Weg.
Welche Zahlung erwarten Gäste in Österreich?
Karte und Apple Pay sind auf der eigenen Seite der Weg, den eine Buchungsmaschine zuverlässig abwickelt. EPS, also die Zahlung aus dem Online-Banking, und die Bankomatkarte an der Tür kennen die Gäste aus dem Geschäft. Bieten Sie an der Tür die Karte an, wenn Sie bar nicht zählen wollen. Klarna ist ein Ratenmodell und für eine Nächtigung selten nötig.
Lohnt sich die eigene Seite bei nur einer Wohnung?
Ja, sobald Stammgäste und Empfehlungen einen nennenswerten Teil der Nächte bringen. Die erste Buchung eines Unbekannten kommt weiter oft über das Portal, weil dort die Bewertung steht. Die zweite Buchung desselben Gastes sollte auf Ihrer Seite landen. Dafür braucht es den Link in der Abreise-Nachricht, nicht ein zweites Logo.
Was kostet die Direktbuchung wirklich?
Die Gebühr des Zahlungsdienstes und Ihre Zeit für die Seite. Keine 15-Prozent-Provision. Dafür tragen Sie Ausfall und Betrug selbst, soweit keine Anzahlung da ist. Nehmen Sie die Anzahlung ein, bevor Sie die Nacht auf den Portalen schließen.
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30 Tage ohne Bindung und ohne Karte. Die Einrichtung dauert Minuten, bei den ersten Schritten helfen wir persönlich.
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Zuletzt geprüft am 22. Oktober 2026.