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Online-Check-in in Österreich: Schlüssel, Meldezettel und späte Anreise

Ein Online-Check-in ist in Österreich zulässig, solange Sie die Daten des Gästeverzeichnisses vollständig erheben und der Gast sie in der vom Meldegesetz vorgesehenen Form bestätigt. Ein Schlüsselkasten oder ein Zahlenschloss ersetzt diese Anmeldung nicht. Für die späte Anreise eignen sich ein Kasten mit Code, ein Tastenfeld oder ein smartes Schloss. Persönliche Übergabe bleibt sinnvoll, wenn Sie nebenan wohnen. Den Code schicken Sie erst, wenn Meldepflicht und offener Betrag erledigt sind.

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Die meisten Gäste in einer Ferienwohnung kommen, wenn Sie beim Essen sitzen oder schon schlafen. Die Frage ist nicht, ob Sie um elf an der Tür stehen wollen. Die Frage ist, ob die Anmeldung und der Schlüssel denselben Moment treffen.

Gast unter einem Vordach bei Nacht, eine Hand an der Tastatur des Schlosses, die andere am Handy mit abgewandtem Bildschirm, Regen auf der Straße

Fünf Wege, den Schlüssel zu übergeben

Persönlich, über den Nachbarn, im Kasten mit Code, über ein Tastenfeld ohne Netz, über ein smartes Schloss mit einem Code je Buchung. Die ersten zwei kosten nichts und scheitern an der Uhrzeit. Der Kasten ist billig und lässt sich nachmachen, sobald derselbe Code wochenlang gilt. Das Tastenfeld ohne Netz öffnet nachts, den Code ändern Sie aber an der Tür. Das smarte Schloss bekommt den Code aus der Buchung und vergisst ihn bei der Abreise. Es lohnt sich ab der zweiten Wohnung oder ab der ersten, die Sie nicht selbst nebenan haben.

Keiner dieser Wege erfüllt das Gästeverzeichnis. Der Gast muss die Daten geben und die Richtigkeit in der vorgesehenen Form bestätigen, bevor oder sobald er die Unterkunft nimmt, spätestens binnen 24 Stunden. Den Ablauf über Deskline und CapCorn beschreiben wir unter digitales Gästeblatt.

Späte AnreiseCode je BuchungPersönlichJemand muss wartenNeinNachbarnNur zu deren ZeitenNeinKasten mit CodeJaDerselbe CodeTastenfeld ohneNetzJaWechsel an der TürSmartes SchlossJaJa, aus der FerneGutMittelSchwachFahren Sie mit der Maus über einen Punkt oder benutzen Sie die Tabulatortaste.Persönlich: Sinnvoll, wenn Sie nebenan wohnen.Nachbarn: Ein Gefallen, kein Betrieb.Kasten mit Code: Billig. Der Schlüssel lässt sich nachmachen.Tastenfeld ohne Netz: Öffnet bei Stromausfall des Routers.Smartes Schloss: Ab der zweiten Wohnung der ruhigere Weg.
PersönlichSpäte AnreiseJemand muss wartenCode je BuchungNeinSinnvoll, wenn Sie nebenan wohnen.NachbarnSpäte AnreiseNur zu deren ZeitenCode je BuchungNeinEin Gefallen, kein Betrieb.Kasten mit CodeSpäte AnreiseJaCode je BuchungDerselbe CodeBillig. Der Schlüssel lässt sich nachmachen.Tastenfeld ohne NetzSpäte AnreiseJaCode je BuchungWechsel an der TürÖffnet bei Stromausfall des Routers.Smartes SchlossSpäte AnreiseJaCode je BuchungJa, aus der FerneAb der zweiten Wohnung der ruhigere Weg.
Keiner dieser Wege ersetzt das Gästeverzeichnis.

Die Reihenfolge, die Streit erspart

  1. Buchung bestätigt, Hausordnung und Anreiseweg stehen in der Nachricht.
  2. Der Gast ergänzt, was der Pass nicht enthält: Adresse, Mitreisende, Ankunftszeit.
  3. Offener Betrag und Ortstaxe werden eingehoben, bar oder mit der Karte.
  4. Der Code geht hinaus, gültig ab dem Nachmittag der Anreise.
  5. Bei der Abreise erlischt der Code, die Abmeldung geht ins Verzeichnis.
Der Code im InseratEin fester Code in der Willkommensmappe, die jeder Gast fotografiert, ist nach der dritten Buchung kein Geheimnis mehr. Wechseln Sie ihn mit der Buchung, oder Sie erklären der Versicherung einen Schaden, den ein früherer Gast verursacht hat.

Hausordnung, Nachbarn, Haftung

Schreiben Sie in die Hausordnung, was in einem Gründerzeithaus und auf einer Alm verschieden ist: Ruhezeiten, Müll, Parkplatz, Skiraum, Rauchen, Tiere. Die Wohnungseigentümer können mehr verbieten, als die Bauordnung erlaubt. Die Haftung für einen Gast, der sich ausgesperrt hat oder dem der falsche Code geschickt wurde, ist kein baurechtliches, sondern ein zivilrechtliches Thema. Welche Polizze das trägt, steht unter Versicherung.

Häufige Fragen

Ist ein Schlüsselkasten in Wien verboten?

Ein bundesweites Verbot gibt es nicht. Verboten ist, was die Bauordnung, der Mietvertrag oder die Wohnungseigentümergemeinschaft untersagt, etwa ein Kasten im allgemeinen Stiegenhaus ohne Zustimmung. Im eigenen Vorraum ist das ein anderes Bild. Klären Sie den Ort des Kastens, bevor der erste Gast ihn sucht.

Wann schicke ich den Code?

Wenn die Pflichtdaten da sind, die offene Zahlung eingegangen ist und die Anreise begonnen hat. Vorher ist der Code ein Schlüssel zu einer Wohnung, deren Gast Sie noch nicht kennen. Bei einer Gruppe schicken Sie ihn an die Person, die das Verzeichnis unterfertigt.

Was ist, wenn das WLAN im Tal ausfällt?

Ein Schloss mit bereits geladenem Code öffnet weiter. Ein Code, der erst in der Anreisestunde gesetzt werden soll, kommt nicht an. Halten Sie einen zweiten Weg bereit: einen Code, den Sie am Vortag setzen, oder eine Person im Ort. In den Skigebieten ist das im Jänner der Normalfall, nicht die Ausnahme.

Muss ich nachts erreichbar sein?

Für das Privatzimmer in Tirol und für viele gewerbliche Betriebe ja, zumindest erreichbar für Störungen. Ein Chat, der die Standardfragen beantwortet und Sie nur bei einem echten Problem weckt, deckt die Fragen nach Parkplatz, Heizung und Skiraum. Er deckt nicht einen Wasserschaden.

Einrichtung, gemeinsam und kostenlos

Wir richten mit Ihnen Online-Check-in, Gästeblatt, Ortstaxe, Belege, Kanäle und Schloss ein. Die ersten 30 Tage kosten 0 €, die Hilfe bei der Einrichtung bleibt kostenlos.

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Quellen

  1. USP — Gästeverzeichnis, elektronische Einbringung
  2. Meldegesetz 1991 § 5

Zuletzt geprüft am 22. Oktober 2026.