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Direktbuchung mit eigener Buchungsmaschine: Airbnb nimmt 15,5 Prozent, die eigene Seite nicht

Informativer Artikel, keine Rechts- oder Steuerberatung. Für Ihren Fall prüfen Sie die Satzung Ihrer Gemeinde, das zuständige Amt oder Ihre Steuerberatung.

Airbnb stellt Gastgeber im Europäischen Wirtschaftsraum seit dem 13. Oktober 2026 auf eine Gebühr von 15,5 Prozent um. Wer 100 Euro stehen lässt, erhält 84,50 Euro. Booking.com rechnet die Provision nach Vertrag ab, oft mit Umsatzsteuer nach § 13b UStG. Die eigene Buchungsmaschine nimmt keine Provision.

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Am 13. Oktober 2026 ist für Gastgeber im Europäischen Wirtschaftsraum die Frist abgelaufen, mit der Airbnb die Servicegebühr auf eine einzige Zahl umgestellt hat. Wer den Preis nicht angefasst hat, sieht das in der nächsten Auszahlung. Die eigene Buchungsseite ist deshalb kein Hobbyprojekt mehr, sondern der Kanal, auf dem diese 15,5 Prozent nicht anfallen.

Reisender an einem Cafétisch nahe einem kleinen Hotel, Handy mit abgewandtem Bildschirm, Regen am Fenster, Eingang gegenüber weich

Was sich bei Airbnb geändert hat

Vorher teilten sich Gast und Gastgeber die Gebühr. Sie setzten 100 Euro, behielten ungefähr 97 Euro, der Gast sah etwa 115 Euro. Jetzt gibt es eine einheitliche Servicegebühr von 15,5 Prozent, die von der Auszahlung abgeht. Der Gast sieht den Preis, den Sie setzen, ohne eine zweite Gebühr obendrauf. Steuern sind im Gesamtpreis enthalten, den der Gast vor dem Bezahlen sieht. Für Brasilien und Mexiko gelten andere Sätze, für Unterkünfte in Deutschland ist 15,5 Prozent der Regelsatz, den Airbnb am 13. Oktober 2026 so beschrieben hat. Ausnahmen kann es geben, der aktuelle Satz steht in der Preisaufstellung der einzelnen Buchung.

Die Gebühr berechnet sich aus dem Nachtpreis und aus den Zusatzgebühren, die Sie selbst ansetzen, etwa Reinigung oder Haustier. Lassen Sie den Preis bei 100 Euro, erhalten Sie 84,50 Euro. Das Rechenbeispiel steht so bei Airbnb.

ZielRechnung
Auszahlung wie früher bei 100 Euro Nachtpreis, also etwa 97 EuroPreis auf etwa 115 Euro setzen
100 Euro wirklich behalten100 geteilt durch 0,845, also rund 118 Euro Nachtpreis
Preis nicht anfassenAuszahlung 84,50 Euro von 100 Euro

Dieselbe Logik gilt für die Reinigungsgebühr. 15,5 Prozent von einer Gebühr, die Sie als Durchlauf für die Hausreinigung gedacht haben, fehlen in der Kasse der Reinigungskraft, nicht bei Airbnb.

VorherSeit 13. Oktober 2026Von 100 € gesetztUngefähr 97 € behalten15,5 % gehen von der Auszahlung abWas der Gast sahEtwa 115 €Die Gebühr steckt im GastgeberpreisBewegen Sie die Maus über eine Zeile für die Einzelheiten.Von 100 € gesetzt: Wer den Preis nicht anfasst, sieht das in der nächsten Auszahlung. FürUnterkünfte in Deutschland ist 15,5 Prozent der Regelsatz.Was der Gast sah: Booking.com rechnet anders: der Prozentsatz steht im Vertrag, häufig in derNähe von 15 Prozent, auch auf die Reinigungsgebühr.
Von 100 € gesetztVorherUngefähr 97 € behaltenSeit 13. Oktober 202615,5 % gehen von der Auszahlung abWer den Preis nicht anfasst, sieht das in dernächsten Auszahlung. Für Unterkünfte inDeutschland ist 15,5 Prozent der Regelsatz.Was der Gast sahVorherEtwa 115 €Seit 13. Oktober 2026Die Gebühr steckt im GastgeberpreisBooking.com rechnet anders: der Prozentsatzsteht im Vertrag, häufig in der Nähe von 15Prozent, auch auf die Reinigungsgebühr.
Vorher behielten viele Gastgeber ungefähr 97 Euro, der Gast sah etwa 115 Euro. Jetzt geht eine einheitliche Servicegebühr von 15,5 Prozent von der Auszahlung ab. Den Satz lesen Sie in einer echten Buchung nach diesem Datum, nicht im Merkzettel von 2024.

Booking.com rechnet anders

Booking.com zeigt dem Gast ebenfalls einen Gesamtpreis und stellt Ihnen die Provision monatlich in Rechnung. Den Prozentsatz sehen Sie bei Vertragsschluss. Er liegt häufig in der Nähe von 15 Prozent und gilt auch für die Reinigungsgebühr. Zusatzprogramme, etwa eine höhere Sichtbarkeit, kommen obendrauf, wenn Sie sie gebucht haben. Eine Zahl aus einem Blog ist kein Ersatz für die Zeile in Ihrer Abrechnung.

Auf die Provision kann Umsatzsteuer anfallen, die nicht im Provisionsbetrag steckt, sondern per Reverse Charge bei Ihnen. § 13b UStG nimmt darauf keine Rücksicht, ob Sie Kleinunternehmer sind. Die Umsatzsteuer und die E-Rechnung der Plattform gehören in dieselbe Ablage wie die Gästerechnung.

Was die Buchungsmaschine übernimmt

Eine Buchungsmaschine ist die Seite, auf der der Gast Verfügbarkeit sieht, den Preis bestätigt und bezahlt, ohne dass ein Portal dazwischen steht. Damit das keine zweite Wahrheit neben Booking.com wird, hängt sie am selben Kalender. Sonst verkaufen Sie den Samstag zweimal. Der Channelmanager ist dafür da, die Buchungsmaschine allein ist es nicht.

Nicht mit dem Direktpreis unterbieten, bevor der Kalender stimmtEin Rabatt von 10 Prozent auf einer Seite, die nicht zurück in die Portale schreibt, ist die teuerste Überbuchung des Jahres. Erst der gemeinsame Kalender, dann der günstigere Direktpreis. Die Reihenfolge ist der ganze Inhalt.

Was Sie diese Woche nachrechnen

Häufige Fragen

Muss ich die 15,5 Prozent auf den Preis aufschlagen?

Wenn Sie dieselbe Auszahlung wollen, ja. Airbnb rechnet vor: Aus 100 Euro Nachtpreis wurden bisher etwa 97 Euro ausgezahlt, der Gast sah rund 115 Euro inklusive seiner Gebühr. Nach der Umstellung sehen Gast und Preis dieselbe Zahl, und 15,5 Prozent gehen von Ihrer Auszahlung ab. 100 Euro geteilt durch 0,845 sind rund 118 Euro, wenn Sie 100 Euro behalten wollen. Wer den angezeigten Preis bei etwa 115 Euro lassen und weiter rund 97 Euro erhalten will, setzt den Preis auf 115 Euro. Die Beispiele stammen von Airbnb, nicht aus einer stillen Sonderregel für Deutschland.

Gilt die Gebühr auch, wenn ich einen Channelmanager nutze?

Die einheitliche Gebühr gilt für die meisten Gastgeber, darunter für klassische Beherbergungsbetriebe und für alle, die eine Verwaltungssoftware anbinden. Der Channelmanager spart die Gebühr nicht. Er verhindert, dass Sie den höheren Preis nur auf einem Kanal setzen und auf dem anderen die alte Auszahlung verlieren. Dazu Channelmanager und Hotelsoftware.

Wie hoch ist die Provision bei Booking.com?

Es gibt keinen gesetzlich festen Satz. Er steht in Ihrem Vertrag und liegt in Deutschland nach dem, was Betriebe einander berichten, häufig um 15 Prozent des Buchungsbetrags einschließlich der Reinigungsgebühr. Die Rechnung kommt monatlich. Sitzt die Plattform im Ausland, kann die Umsatzsteuer auf diese Provision bei Ihnen liegen, § 13b UStG. Das gilt auch für Kleinunternehmer. Legen Sie die Rechnung der Steuerberatung vor, statt nur die Auszahlung anzusehen.

Darf ich dem Gast einen günstigeren Preis auf der eigenen Seite nennen?

Ein pauschales Verbot, auf der eigenen Website günstiger zu sein als auf dem Portal, ist in der EU weitgehend unwirksam. Was Ihr aktueller Vertrag noch an Parität verlangt, lesen Sie nach, bevor Sie einen Rabatt ins Inserat schreiben. Unproblematisch ist, den Direktpreis wenigstens nicht teurer zu machen als den Preis, den der Gast auf dem Portal inklusive Gebühren sieht. Sonst bucht niemand den Link in Ihrer Signatur.

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Quellen

  1. Airbnb — Servicegebühr für Gastgeber, 13. Oktober 2026
  2. Airbnb — Umstellung auf die einheitliche Servicegebühr
  3. Airbnb-Hilfe — aufgeteilte und einheitliche Gebühr

Zuletzt geprüft am 21. Oktober 2026.